Ein sicherer Rückzugsort für Marcos

„Hier hat man einen sicheren Hafen, ein Zuhause, in dem man mit seiner Familie in Ruhe sein und diese Momente abseits des Krankenhauses genießen kann.“
Als Marcos 14 Jahre alt war, entdeckten spanische Ärzte einen neun Zentimeter großen Tumor in seinem Becken, der etwa so groß wie eine große Grapefruit war. Bei Marcos wurde ein Ewing-Sarkom diagnostiziert, ein Knochenkrebs, der am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren auftritt. Damit veränderte sich Marcos’ gesamte Welt. In den folgenden drei Jahren reisten Marcos und seine Mutter Maria regelmäßig nach Madrid, damit Marcos eine angemessene Therapie und medizinische Versorgung erhalten konnte. Das Leben wurde zu einem ständigen Wechselspiel aus Arztbesuchen, Chemotherapie, Bestrahlungen und unzähligen medizinischen Untersuchungen. Sie wohnten etwa drei Stunden entfernt bei Marias Ehemann und ihrer Tochter in Burgos. Für einen Jungen, der an einer seltenen und aggressiven Form von Krebs litt, war das zu weit. „Das Ewing-Sarkom ist eine Erkrankung, bei der das Kind schon bei leichtem Fieber stationär aufgenommen werden muss, weil es sich um eine sehr tödliche Krankheit handelt“, erklärt Maria. Im ersten Jahr der Behandlung konnten Marcos und Maria nur einmal nach Hause zurückkehren: anlässlich des Geburtstags von Marias Ehemann im Mai.

Eine Community in Madrid findenWenn sie nicht im Krankenhaus waren, knüpften Marcos und Maria in der Anfangsphase der Behandlung über das Ronald McDonald House Kontakt zu anderen Familien und Kindern, die sich ebenfalls in Behandlung befanden. „Es hilft, weil man mit Menschen zusammen ist, die einen wirklich verstehen“, sagt Maria. „Man ist mit Familien zusammen, die dasselbe durchmachen wie man selbst, auch wenn es sich um eine andere Krebsart handelt.“ So wichtig dieses Gemeinschaftsgefühl für Mutter und Sohn auch war, wurde es für Marcos’ psychische Gesundheit schließlich notwendig, nach einer anderen Unterkunft zu suchen. Sie begannen, Unterkünfte über Airbnb zu buchen. Zunächst bezahlte Maria die Kosten aus eigener Tasche, was ihre ohnehin schon begrenzten finanziellen Mittel zusätzlich belastete – bis die „Aladina Fundación“ sie schließlich mit Airbnb.org in Verbindung brachte.

Eine andere Art von Medizin – der Komfort von zuhauseAirbnb.org arbeitet mit Organisationen wie der „Aladina Fundación“ in Spanien zusammen, um Familien und Einzelpersonen, die für eine medizinische Versorgung an weiter entfernte Orten reisen müssen, kostenlose Unterkünfte für die Dauer ihres Aufenthalts zur Verfügung zu stellen.„Mein Sohn gibt mir Kraft“, so Maria über Marcos. „Nach so vielen Rückfällen und Jahren des Kampfes wurde mein Sohn für mich zum Vorbild.“Aufenthalte wie dieser werden durch die Unterstützung von Spender:innen auf Airbnb.org ermöglicht. Sie entlasten Eltern wie Maria und ermöglichen Patient:innen wie Marcos ein Gefühl von Normalität und Geborgenheit.

„Einen Ort zum Übernachten zu haben, an dem man sich zuhause fühlt und entspannen kann, der ganz in der Nähe des Krankenhauses liegt – das ist einfach unbezahlbar.“
Marcos schätzt vor allem die Ruhe und den Frieden, die er in einer Unterkunft über Airbnb.org genießen kann.Er selbst sagt, dass ein Aufenthalt über Airbnb.org „dem Zuhausesein am nächsten kommt“.
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