Gastgeber:innen unterstützen Ersthelfer:innen auf den Philippinen

„Ich werde niemals die Begegnung vergessen, bei der mir jemand erzählte, wie er überlebt hat. Er berichtete uns, dass die Situation wirklich beängstigend gewesen sei, es ihm aber gut gehe, da alle seine Familienmitglieder überlebt hätten. Ein paar Häuser weiter war es wohl leider nicht so glimpflich ausgegangen. Dort sei die ganze Familie gestorben.“
Am 30. September 2025 kurz vor 22:00 Uhr Ortszeit erschütterte ein verheerendes Erdbeben der Stärke 6,9 den nördlichen Teil der Provinz Cebu auf den Philippinen.79 Menschen verloren ihr Leben. Berichten zufolge waren mehr als 128.000 Familien betroffen, und mehr als 18.000 Häuser wurden beschädigt. Mindestens 3.500 davon wurden sogar vollständig zerstört.


„Wir hatten lange kein derart starkes Erdbeben erlebt. Es war also irgendwie surreal und wir wussten nicht, wie wir reagieren sollten. In allen Teilen von Cebu wackelten die Gebäude.“
Das Gastgeber:innen-Paar Mia S. und Pau G. war zuhause in Cebu City, als das erste Beben kam. Obwohl die Schäden in Cebu City nicht so groß waren wie im Norden, spürten auch Mia und Pau das Beben. Sie hatten Angst um ihre Familie und ihre Gäste.Als Mia und Pau mehr über die Verwüstung im Norden erfuhren, wollten sie helfen, wo immer sie konnten. Als sie versuchten, Angat Buhay auf eigene Faust zu kontaktieren, um ihre Hilfe anzubieten, erhielten sie kurz darauf eine Benachrichtigung, dass ihre Unterkunft für eine Unterbringung über Airbnb.org gebucht wurde.


„Das ist eine große Hilfe für kleine Organisationen, insbesondere für gemeinnützige Organisationen mit geringen Ressourcen. Ihre Mittel sollten an diejenigen gehen, die sie wirklich brauchen … und den Bedürfnissen der Community dienen.“
Er erzählt, dass bei früheren Hilfsaktionen Freiwillige und Mitarbeiter:innen manchmal auf dem nackten Boden in Büros geschlafen hätten, nur mit Bettlaken, um Geld zu sparen. Oder dass sie Hotelzimmer für die Teams organisierten, was jedoch die Kosten in die Höhe trieb.Dieses Mal sei es anders gewesen, da er und andere Ersthelfer:innen von Angat Buhay über Airbnb.org eine kostenlose Notunterkunft erhielten. So konnten sie nach 14 bis 16 Stunden Einsatz vor Ort zur Ruhe kommen und ihre finanziellen Mittel in erster Linie verwenden, um Betroffenen zu helfen.

„Sich gegenseitig zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten: Das ist eine typisch philippinische Eigenschaft.“
Auf den Philippinen ist Bayanihan mehr als nur ein Wort. Dieser Geist des Gebens und Teilens ist ein zentraler Wert, der über das Individuum hinausgeht und alle in der Community stärkt.Mia erklärt: „Airbnb.org hat uns gezeigt, dass wir diese Möglichkeit haben, Menschen in Not zu helfen.“

Mia und Pau hoffen, dass ihre Geschichte andere dazu inspiriert, Gastgeber:innen auf Airbnb.org zu werden. Nachdem sie Raffy aufgenommen hatten, schlossen sie sich ihm und Angat Buhay sogar vor Ort an, um selbst als Freiwillige mitzuhelfen.Für Mia und Pau verkörpert das Gastgeben den Geist von Bayanihan – auf den Philippinen und darüber hinaus.
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